Familien, Krankheit - Organ - Konflikte - Situationen - Blockaden
Mensch - Tier  - Räume - Orte  - Träume Systemaufstellungen

Sie haben die Möglichkeit ,
ihre Gegenwarts - , ihre Herkunftsfamilie, Krankheiten , Organe , Träume ,Lebensfragen oder auch nur sich und Ihr Thema Aufstellen zu lassen.

Wir rufen die Seelen ( Bewusstseinsfelder )  der betroffenden herbei und bitten Sie , sich im energetischen Taum aufzustellen. Anhand der Art und Weise, wie die betroffenden Personen zueinander stehen, können wir erkennen , wo die Liebe nicht fließt, wo Personen fehlen , oder wo unausgesprochenes den Fluss der Liebe blockiert und vieles mehr......

Durch Heilender Lösung dieser seelischen Konflikte, durch gegenseitige Achtung oder das zurückgeben von energetischen Ballast, der aus Liebe getragen wurde , ergebn sich hierbei , kraftvolle , von Liebe getragene Familiensysteme, bei dem sich zum Schluss jede Seele an seinem Platz stark wirkende Lösungsbilder entwickelt werden. Eine neue , heilende Ordnung im Familiensystem, wird mit unserer Hilfe , gefunden.

 Ich habe weiterhin festgestellt, dass sich hier , auf der astralen Ebene , die heilende Wirkung , der Aufstellung , verselbstständigt! Das bedeutet, nachdem wir einen Teil der Harmonie gefunden haben , beginnt eine weitere Bewegung der einzelnen Seelen - sie lösen alle noch bestehenden Konflikte selbstständig auf!

Es erscheinen z.B. Seelen , die vorher , in unserer Aufstellung , nicht bekannt waren und lassen sich mit Freude, - Ballast zurückgeben, die noch von Familienangehörigen, für die, getragen wurden. Oder es erscheinen Seelen , die nun Ihren Platz bekommen ( viele Generationen, andere Leben -zurückliegend. Buchempfehlung: Geburtenfolge als Schicksal ISBN 3-525-59216-7 Wir können beobachten , dass die Seelen der Angehörigen - je weiter man in den Generationen zurückblickt - immer Transparenter werden und dass , wenn sich der bestehende Konflikt gelöst hat , Sie im  vollkommenden und geheilt gehen können ( ins Licht o.ä. ) .

 

 Die Themen können sein z.B.

 

 

- Entscheidungfragen
- körperliche Symptome ( Schmerzen , Krankheit )
- emotionale Probleme ( Ängste / Suchtverhalten )
- berufliche und private Beziehungsprobleme
- ADS / ADHS  oder andere Auffälligkeiten bei Kindern ( Schulprobleme )
- Tiere  ( Krankheiten , Auffälligkeiten )
- Orte
- andere Konflikte

Die Aufstellungsarbeit ist auch für Stellvertreter oder Beobachter in hohem Maße hilfreich. Sie können schon durch die Mitarbeit am Lösungsprozess anderer Lernen, systemische Dynamiken und Ihre Auswirkungen zu erkennen und schärfen so nebenbei Ihre Wahrnehmung.

Systemische Aufstellungen sind eine junge , hochwirksame Methode , um in komplexen Situationen Lösungen zu finden , die oft verblüffend einfach sind .Sie bieten die Möglichkeit , aktuelle oder immer wiederkehrende Probleme und Konflikte dreidimensional darzustellen und Lösungen zu finden , die weit über die Verstandesebene hinausgeht .

 

Teilnehmen können alle volljährigen Menschen, die an Ihrer persönlichen Weiterentwicklung interessiert sind.Nach jeder Aufstellung stehe ich gerne für Gespräche und Einzelsitzung zur Verfügung.Vor einer eigenen Aufstellung sollten Sie an einem Aufstellungstermin  in meiner Praxis , teilgenommen haben.

 

Ich freue mich darauf Sie , in meiner Praxis an folgenden Terminen begrüßen zu dürfen:


 

Systemaufstellungen in Gruppen
immer Samstags einmal im Monat ! 9.30 Uhr - 18.00 Uhr
Bitte schauen Sie im Terminkalender ....!!! oder fragen Sie bei mir an
Kosten : Aufstellender                              90,00 euro

Stellvertreter / Teilnehmer          30,00 euro

                       

Systemaufstellung auch per Telefon möglich !!
Rufen Sie mich an  und wir vereinbaren einen Termin.
Telefon 0621 / 43 77 175

- Systemaufstellung Einzelbehandlung
Terminvereinbarung Telefon 0621 / 43 77175 oder
per e-mail IlonaGiebfried@aol.com

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Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen.

Sokrates (um 470-399 v.Chr.), griechischer Philosoph

 

 


Weitere Informationen:          

 

 

Aufgestellt werden kann jedes System, das eine Fragestellung umgibt. Wer also etwas in seinem Leben wirklich verstehen und wirksam ändern, klären, weiterentwickeln oder heilen möchte, kann sich mit Hilfe einer  Aufstellung auf den Weg machen.

Aufstellungen sind erstaunlich wirksam. Immer wieder erfahren wir mit ihrer Hilfe die verblüffende Wandlung eines scheinbar unlösbaren Problems, die wundersame Heilung eines angeblich unheilbaren Leidens. Eine Aufstellung kann zwar nicht von einem Moment zum anderen alle Probleme unseres Lebens lösen - dazu ist das Phänomen Leben einfach zu komplex - doch wir werden danach mit Sicherheit wenigstens etwas wissender, erlöster, heiler und ganzer sein.

Dem bisherigen Bedarf entsprechend haben sich - neben Familienaufstellungen - folgende weitere Hauptthematiken herauskristallisiert: Krankheitsaufstellungen (sowohl körperliche, als auch psychische Krankheiten aller Art ), Organaufstellungen (Aufstellungen zu einzelnen Organen des Körpers), 
                                                                
Problem- und Konfliktaufstellungen (z.B.  Bei Mobbing, Verschuldung,...), Aufstellungen zu Lebensfragen ( z.B. Wünsche, Träume, Ziele, Ängste in der Beziehung zu anderen Menschen, in Beruf und Partnerschaft), Aufstellungen zu Fragen der persönlichen Entwicklung (zur Entwicklung des Lebenswegs und Klärung des Lebensziels).

Die Idee der Aufstellung von Systemen basiert auf folgender Einsicht:
Menschliches Erleben entsteht nicht isoliert, sondern ist immer in mehr oder weniger komplexe Systeme eingebunden, in denen viele Komponenten zusammenwirken und ein Ganzes bilden. Jede Komponente (also jede beteiligte Person, ihre betroffenen Anteile, sowie jede weitere mitwirkende Energie) ist fester Bestandteil des bestehenden Systems und steht mit allen anderen Komponenten in Wechselwirkung.

Probleme, Ängste, Wünsche und Krankheiten von Menschen sind also immer Teil eines jeweils eigenen Systems. Ist ein Element krank, so ist das System als Ganzes krank - und umgekehrt. Die Heilung einer Krankheit, die Lösung eines Problems ist oft in das gesamte System integriert und mit der Heilung und Lösung eines Problems geschieht auch Heilung im gesamten System. Systeme sind relativ stabile Anordnungen, die sich meist über Jahre hinweg ausgebildet haben. Handlungsbedarf, ein einmal gefestigtes System zu ändern, empfinden nur die Anteile, die unter dem jeweiligen System leiden. Das heißt: im scheinbar schwächsten Element wohnt das Entwicklungs- und Heilungspotential - also die größte Stärke des Systems. Die Person, die im Rahmen ihres familiären und sozialen Umfeldes krank wird, ist die, die das gesamte System, in das sie eingebunden ist, ändern und heilen kann. Die übliche gesellschaftliche Abwertung kranker Menschen steht also im völligen Gegensatz zu deren tatsächlicher Bedeutung.

Eine Wandlung durchzusetzen, gegen andere Menschen und Energien die im System keinem oder nur geringem Leidensdruck ausgesetzt sind, ist oft sehr schwierig. In der Regel muss die betroffene Person deshalb außerhalb des Systems Unterstützung und Hilfsmittel suchen.

Ein mögliches Hilfsmittel sind die Einzel- Begleitungen: In Diesen Einzelbegleitungen können sich belastende Elemente eines Systems in inneren Bildern zeigen und klären.

 

 

Ein System als Ganzes zu erfassen, zu verstehen und zu heilen erfordert, mit allen Beteiligten des Systems gleichzeitig zu arbeiten. Wie aber kann ich die einzelnen Komponenten eines Systems dazu bringen zusammenzukommen? Im physischen Leben geht das nicht, Denn wie sollte es beispielsweise gelingen, einen despotischen Arbeitgeber für eine klärende Therapiesitzung zu gewinnen? Schlimmer noch: Wie sollten ein ungeborenes Baby oder eine verstorbene Person anwesend sein können, um uns ihr Leiden mitzuteilen? Wie eine Niere ihre Bedürfnisse und Gefühle selbst in Worte fassen?

Aus dem Wunsch, alle beteiligten Elemente einzuladen, um ein systeminternes Problem gemeinsam zu lösen, entstand die Idee, Systeme mit Hilfe von StellvertreterInnen aufzustellen. Genau dies geschieht in  Aufstellungen.

Wie funktionieren  Aufstellungen? Wieso können fremde Menschen als StellvertreterInnen in meiner Wirklichkeit wirksam werden?
Systemische Aufstellungen oder  Familienaufstellungen nach Hellinger gehen davon aus, dass die einzelnen Anteile eines Systems nicht selber anwesend sein müssen, sondern StellvertreterInnen ihre Rollen übernehmen können. Mit Hilfe der StellvertreterInnen erhalten alle Elemente eine eigene Stimme und Ausdrucksfähigkeit - und zwar unabhängig davon, ob sie in der physischen Realität darüber verfügen.

StellvertreterIn für eine Komponente eines fremden Systems zu sein ist nichts Besonderes. Im alltäglichen Leben werden wir häufig zu StellvertreterInnen, jedoch ohne uns dessen bewusst zu sein.
Wir kennen vor allem eine Rolle: die Rolle, mit der wir uns identifizieren. Sie setzt sich aus vielen kleinen Rollen zusammen. Mit Diesen sind wir auf vielerlei Weise so sehr verwoben, dass sie uns immer wieder vereinnahmen und deshalb unser Schicksal bestimmen.
Aus Furcht, unsere Identität zu verlieren versuchen wir unserer vertrauten Rolle und ihrem System möglichst treu zu bleiben. Fänden wir allerdings die Zeit in uns hineinzuhorchen, so würden wir bemerken, dass sich in uns, in ständigem Wandel, subtile Gefühle bewegen: Gefühle, die - wenn wir sie leben lassen - uns Wege in noch ganz andere Rollen und Identitäten weisen.

In Momenten, in denen wir die bewusste Kontrolle über unser Verhalten verlieren, wird dies transparent: So werden wir vielleicht plötzlich gegenüber einer autoritären Lehrerpersönlichkeit zum "Kind". Wir handeln, sprechen und fühlen aus der Haltung des Kindes heraus. Wir werden so lange zum Kind, bis wir das System, in das wir geraten sind, erkennen, und unserem inneren Gefühlsimpuls die Gefolgschaft verweigern. Viele von uns haben erlebt, wie eine vertraute Person in einem neuen Kontext kaum wieder zu erkennen war - ganz so als wäre sie plötzlich ein anderer Mensch.                                                

Gefühle wandeln sich parallel zum Umfeld. Das heißt: mit jedem neuen System, in das wir geraten, wird uns eine neue Rolle angeboten. Systeme und ihre Rollen nehmen ständig Einfluss auf unsere Haltung und damit unser Empfinden. Über die Qualität der jeweils angebotenen Rolle geben unsere Stimmungsschwankungen Auskunft.
In wie weit wir allerdings die angebotenen Rollen annehmen und ausfüllen, hängt davon ab, wie sehr wir unseren Stimmungsschwankungen erlauben, unser Verhalten zu beeinflussen. Und dies können wir bis zu einem gewissen Grad selbst bestimmen.

Rollen sind nicht zwingend an einzelne Personen gebunden. Wird eine gesellschaftliche Rolle periodisch neu vergeben, so weisen manchmal alle, die sie nacheinander bekleiden, bestimmte Ähnlichkeiten in Ausdruck und Verhalten auf. Interessant ist auch, dass dieselbe Rolle von mehreren Menschen gleichzeitig belegt werden kann. Als unbewussten Vorgang erleben wir dies in den unteren Riegen von Hierarchien, sowie in Massenhysterien. So ertappen wir uns vielleicht eines Tages dabei, zusammen mit unzähligen Gästen eines Empfangs gierig ans Buffet zu stürzen - und das, obwohl wir vielleicht nicht einmal hungrig sind.
Als bewussten Vorgang setzen wir die Möglichkeit der Mehrfachbelegung in Aufstellungen ein: Hierin liegt der Grund, warum völlig fremde Menschen einzelne Rollen eines im "wirklichen Leben" vollständig besetzten Systems zeitweilig übernehmen können.

Menschen können also in unterschiedlichen Systemen unterschiedliche Rollen bekleiden. Das heißt: unser Sein hängt weder von einem System, noch von einer bestimmten Rolle ab. Unser wahres Sein besteht außerhalb von Systemen und Rollen.
Umgekehrt heißt dies, dass Systeme auch nicht von uns abhängen. Systeme existieren unabhängig von ihren "BewohnerInnen". Sie bieten uns nur Rollen an. Wer eine Rolle besetzt, ist dem System letztlich egal.

Dieses Phänomen machen wir uns in Aufstellungen zu Nutze: Indem wir ein System möglichst exakt benennen und ihm Raum - das heißt die ungeteilte, wohlwollende Aufmerksamkeit aller Anwesenden - geben, laden wir es in den geschützten und isolierten Raum unserer Gruppe ein. Auf diese Weise können wir es komplett neu besetzen. Menschen, die im Rahmen einer Aufstellung eine Rolle übernehmen nennen wir StellvertreterInnen.

Alle Anwesenden einer Aufstellung, die bereit sind, sich von dem, was die betroffene Person zu sich und ihrem Thema erzählt, berühren zu lassen, werden eine mehr oder weniger subtile Gefühlsregung dazu in sich wahrnehmen. Fühlen wir mit der betroffenen Person mit, so fühlen wir uns bereits in das betroffene System ein. Unsere Gefühlsregungen sind also bereits Wahrnehmungen des Systems und seiner Rollen.

Diese Gefühlsregungen nehmen wir in den  aufstellungen sehr ernst, denn sie sind bereits ein möglicher Einstieg ins System: wer gleich zu Beginn eine bestimmte Energie in sich spürt, verkörpert sie auch während der Aufstellung - soweit dies mit den Gefühlen und Wünschen der aufstellenden Person vereinbar ist.

In einer Aufstellung kommen Menschen bewusst zusammen, um die Rollen eines bestimmten Systems neu zu bekleiden. Das heißt: anders als im "wirklichen Leben", wo bestimmte Menschen gewohnheitsmäßig bestimmte Rollen beanspruchen, kann sich in diesem geschützten Rahmen jede beliebige Person theoretisch in jede beliebige der angebotenen Rollen begeben.

Da es explizit darum geht, sich von der Energie der Rolle selbst führen zu lassen, kann ich hier - anders als im Alltag - jede beliebige, auch noch so ungewohnte oder unschickliche Regung zulassen, benennen und gegebenenfalls artikulieren. Auf diese Weise werde ich mir "meiner" Rolle, die ich als StellvertreterIn im aufgestellten System einnehme, bewusst. Auf diese Weise wird auch für alle anderen die Bedeutung dieser Rolle als Teil des Systems sichtbar und somit therapierbar.

Wenn wir systemische Aufstellungen machen, so nutzen wir also einfach eine wunderbare menschliche Fähigkeit: Die Fähigkeit in Rollen einzutauchen.

Dass wir als veränderliche Anteile in unterschiedlichste Systeme eintauchen können, ist eine phantastische Möglichkeit. Sie erlaubt uns das Eins-Sein mit dem jeweiligen Umfeld. Sie ermöglicht uns gelebte Erfahrungen zu sammeln und Entwicklungen durchzumachen. Und: sie erlaubt uns, unterschiedlichste Systeme von innen heraus zu verändern. Viele spirituelle Schulen erkennen in dieser Möglichkeit den eigentlichen Sinn unseres irdisch-menschlichen Daseins.

Halten wir fest: Die Rollen, die StellvertreterInnen in Aufstellungen einnehmen, sind den Rollen, die wir im Alltag bekleiden, vergleichbar. Der einzige Unterschied ist, dass sich in Aufstellungen StellvertreterInnen bewusst dafür entscheiden, einen bestimmten, benannten Platz in einem bestimmten, benannten System einzunehmen.
Da Systeme unabhängig von ihrer jeweiligen Rollenbesetzung existieren, ist es vollkommen egal, wer eine Rolle besetzt und wer ein System bewegt. Jede im System erreichte Veränderung ist für jede beliebige Rollenbesetzung dauerhaft wirksam. Die Wirkung überträgt sich vollständig, denn sie ist nicht an Individuen, sondern nur ans System gebunden.
Wird also im Rahmen einer Aufstellung ein System durch StellvertreterInnen weiterentwickelt, so muss und wird sich dies auf die Menschen und Elemente auswirken, die die Rollen normalerweise bekleiden.

Es ist also schlicht logisch, dass die Weiterentwicklung eines Systems im Rahmen einer Aufstellung die am System beteiligten Menschen verändert - und zwar für immer.
Machen wir uns dies bewusst, so verliert das Phänomen der systemischen Aufstellungen seine Aura des Mysteriösen.

Systeme aufstellen
Ist mir bewusst, dass Systeme eigenständige immaterielle Existenzen sind, die nicht an bestimmte (lebende) Personen gebunden sind, so ist auch nicht weiter verwunderlich, dass in einem System Elemente mitwirken können, die zum Zeitpunkt der Aufstellung nicht über einen physischen Körper verfügen. Denn solange ein System unverändert besteht, bestehen auch die entsprechenden Rollen.
Das heißt: Tote leben weiter und beeinflussen das Sein der Lebenden, solange dies dem System entspricht. Die Rollen und ihr Einfluss bleiben wirksam, bis das entsprechende Element wahrgenommen, erlöst und verabschiedet werden kann. Aus diesem Grunde integrieren Systeme häufig längst verstorbene Menschen, nie geborene Babys und ungelebte Gefühle.

Da ich als StellvertreterIn jede Rolle eines Systems einnehmen kann, kann ich mich auch in die Rolle eines Verstorbenen begeben und aus seiner Energie heraus fühlen und agieren. Ich kann selbst die Rolle einer kranken Hüfte oder so abstrakte Elemente, wie "die Erschöpfung" oder "den Tod", verkörpern. Indem einem körperlosen Element ein Körper zur Verfügung gestellt wird, kann es in der Aufstellung angesprochen werden und sich auf physischer Ebene sichtbar ausdrücken. Diese Ebene der Kommunikation nutzen wir dann für den Prozess der Wandlung und Heilung.

Aus welchen Komponenten sich das jeweilige System um eine Person und ihr Problem zusammensetzt, erfahren wir durch die betroffene Person selbst. Indem wir mit ihr zusammen in Gegenwart, Vergangenheit, und Zukunft nach Resonanzen zum Thema forschen, versuchen wir die wesentlichen Komponenten zu identifizieren und auf eine überschaubare Anzahl zu reduzieren.
Anteile eines Systems können Familienmitglieder (auch weit zurückliegender Generationen), Freunde, Feinde, ArbeitskollegInnen, Institutionen, Orte, Körperteile (z.B. Kopf, Herz, kranke Organe, Tumore), Symptome (z.B. Zittern Schmerzen, Verspannungen), Gefühle (z.B. Angst, Trauer, Schmerz) und überpersonale Erscheinungen (z.B. Liebe, Leben, Tod) sein.
Unsere Familien sind die langjährigsten Systeme, in die wir eingebunden sind, weshalb Anteile der Familie an fast jedem unserer Probleme beteiligt sind. Aus diesem Grunde stellen wir in der Regel mindestens zwei StellvertreterInnen für die Familie (eine Person für die weibliche und eine für die männliche Linie) mit auf.

Systeme sind komplexe, Raum- und Zeit übergreifende Gebilde. Manchmal ist es unmöglich, sie vorneweg komplett zu erfassen und alle entscheidenden Positionen zu benennen. Oft liegen zentrale Elemente als Familiengeheimnisse im Verborgenen, reichen viele Generationen zurück oder sind längst in Vergessenheit geraten. Daher kann die fühlende Wahrnehmung im "Publikum" wertvolle Hinweise geben und das System vervollständigen: Werden ZuschauerInnen von Emotionen erfasst, so kann es sein, dass sich hier ein zum System gehöriges Element zeigt, das bislang niemand in Betracht gezogen hatte.

Spürt also zu Anfang oder im Verlauf der Aufstellung eine bislang unbeteiligte Person in sich starke Gefühle, so ist sie eingeladen, sich mitzuteilen und gegebenenfalls als Teil des Systems in die Aufstellung einzusteigen.

Die Gefühle aller Beteiligten erfahren absolutes Vertrauen und Respekt, denn als möglicher Spiegel von wesentlichen Aspekten des Systems sind sie die die Quelle der systeminternen Wahrheit. Anders als wir es kennen sind in emotionalen prozess aufstellungen Störfaktoren sogar willkommen.
Weiß jemand seine Gefühlsregungen nicht gleich zu interpretieren und seine Rolle zu benennen, so reicht es durchaus, den Gefühlen zu vertrauen, sich von ihnen leiten zu lassen und sie auszudrücken. Irgendwann wird sich dann entschlüsseln, welches Element hinter der namenlosen Rolle steckt.

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StellvertreterIn kann jede bei einer Aufstellung anwesende Person werden, die dazu bereit ist. (Selbstverständlich sind alle Anwesenden frei, die Teilnahme abzulehnen.) StellvertreterIn zu werden bedarf keiner Ausbildung und keiner besonderen (z.B. übersinnlichen) Fähigkeiten. Wir alle wurden vom Leben längst in dieser Fähigkeit geschult.

Da ich als StellvertreterIn bewusst in die Energie einer Rolle eintauche, weiß ich immer, dass ich diese Rolle nicht bin. Ich kann sie deshalb auch jeder Zeit bewusst wieder verlassen und in "mein eigenes Energiesystem" zurückkehren.
Ganz selten bleiben StellvertreterInnen gegen ihren Willen in der Rolle stecken. Dies kann geschehen, wenn die fremde Energie in uns auf einer Ebene Resonanz macht, über die unser Willen keine Macht hat. Sollte das geschehen, so ist es unbedingt wichtig, dies der Aufstellungsleitung mitzuteilen. Dann können wir das Zurückgebliebene gemeinsam lösen und verabschieden.

Die Emotionen, durch die StellvertreterInnen gehen, sind zwar gelegentlich stark, jedoch nie so unaushaltbar, wie sie für die mit der Rolle identifizierte Person wären. Im Verlauf der Aufstellung erleben StellvertreterInnen die Wandlung der Emotionen in sich als einen Reinigungsprozess.
An den Stellen, wo das fremde System, in das ich mich als StellvertreterIn begebe, mein eigenes berührt, heile ich, mit dessen Heilung, selbst ein Stückchen.
StellvertreterIn zu sein schult die Selbstwahrnehmung: es vertieft die Beziehung zum eigenen Körper und Gefühlsleben.
Erlebe ich als StellvertreterIn, dass das, was ich fühle, wahr ist, und lerne ich in welcher Weise ich meine Gefühle anderen Menschen respektvoll mitteilen kann, so gewinne ich Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und soziale Kompetenz.

StellvertreterIn zu sein ist durchaus etwas, das mir selber nützt.

Aufstellungen sind für alle Beteiligten ein Geschenk.
Für Personen, die ihr System aufstellen lassen, ist schon die Möglichkeit, die eigene Rolle einmal von außen betrachten zu können, sehr heilsam:
Denn "spielt" und erleidet mal jemand anderes unsere Rolle, so erleben wir, dass unser Leid, unsere Emotionen und unsere Wahrnehmungen objektiv real und aus dem System heraus berechtigt sind. Vielleicht können wir dann zum ersten Mal in unserem Leben Mitleid und Sympathie für uns selbst empfinden.

Der Fokus der Aufstellungsleitung wechselt immer zum jeweiligen Brennpunkt. Je nach Bedarf setzt sie sich dort  als kurze Einzelbegleitung oder als Gruppenarbeit ein. Dies löst den jeweiligen Brennpunkt auf und der Prozess der Wandlung kann weiter fließen.

Die Aufstellung endet nicht (wie üblicherweise in Familienaufstellungen) in einem vorherbestimmten Bild oder "heilsamen" Schema. Wie bei jeder Heilarbeit endet der Prozess darin, dass es möglichst allen Elementen des Systems gut geht. Wann es ihnen gut geht, wissen und benennen die Elemente selbst. Jede Aufstellung nimmt also eine individuelle Entwicklung. Sie folgt der inneren Logik und Weisheit des jeweiligen Systems.

Sind alle Elemente des Systems mit sich und den übrigen Elementen im Einklang, so ist das System, in dem sich das Problem manifestiert hatte, "geheilt". Dies bedeutet, dass sich das Problem selbst ebenfalls verändern wird - auch außerhalb des geschützten Raums.

Gelegentlich erleben wir, dass sich ein Problem unmittelbar nach einer einzigen Aufstellung vollständig auflöst. Es können aber auch einige Wochen vergehen, bis die Veränderung im Alltag wahrnehmbar wird.                                                

Aufstellungen finden in einem geschützten Raum statt. Das heißt: Erlebtes darf weitererzählt werden, jedoch niemals in Verbindung mit Namen oder anderen persönlichen Daten, die die Identifizierung beteiligter Menschen möglich machen würden. Dieser Vereinbarung ist für alle Beteiligten bindend, denn auf ihr gründet die für jede Form der Gruppenarbeit notwendige Vertrauensebene.


Nach einer eigenen Aufstellung sollte man sich möglichst Ruhe gönnen.
Man sollte vermeiden, das Wahrgenommene und Geschehene - und sei es noch so bedeutungsschwanger - zu zerreden. Manche Systeme entfalten ihre Wirkung erst langsam. Es ist gut, dies einfach geschehen zu lassen.

Konnte ein System nicht vollständig in einen erlösten Zustand geführt werden, oder manifestiert sich nach der Aufstellung eine neue Ebene des Problems, mit neuem System, so empfehlen ich, dem System trotzdem Zeit zu lassen, und falls möglich mindestens einige Wochen bis zur nächsten Aufstellung zu warten, um das, was sich in der ersten Aufstellung zeigen und geschehen konnte, gebührend zu würdigen.

 

weitere Infos auch

www.epa-Berlin.de

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 





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